Paddeln für Europa (2002)

Anlass ist die Katastrophe des 11. September 2001, die die Twin Towers in New York zum Einsturz bringt. „Wir müssen etwas tun“, beschließen Manfred Schäfer, Vizepräsident Leistungssport im Bayerischen Kanu-Verband, seine Frau Brigitte und sein englischer Freund David Train, ehemals Olympiacoach der britischen Kanu-Nationalmannschaft.

Den Gedanken, sich aktiv für die Völkerverständigung zu engagieren, setzen die Beiden mit ihrer Aktion "Paddeln für Europa und für eine intakte Umwelt" in die Tat um. 27 Etappen zählt die Fahrt, bei der in zehn Tagen zwei von Train konzipierten Bell-Boats mit ihren wechselnden Besatzungen auf dem Main paddeln. Sowohl Kanu- wie auch Rudervereine zwischen Hausen und Frankfurt beteiligen sich daran. Mit im Boot dabei sind u. a. auch Rekord-Olympiasiegerin im Kanurennsport, Birgit Fischer, und Josef Capoušek, damals Chefbundestrainer der deutschen Rennsport-Kanuten, aber auch über einige Etappen der DKV-Vizepräsident Freizeitsport Karl-Albrecht Kumm.

Bei jeder Station sammeln die Organisatoren Botschaften von Bürgermeistern, Abgeordneten und Prominenten aus Politik und Sport zum Motto der Aktion. Am Europatag 2002 übergeben sie diese 33 Botschaften an ihrer Endstation an Frankfurts Oberbürgermeisterin Petra Roth bzw. Leslie Catherman vom Europabüro der Stadt Frankfurt.

Text: Uschi Zimmermann (09-2026) - alle Fotos: Uschi Zimmermann, BKV

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