Erstfahrt auf Frankenwald-Wildwassern

"Ein überaus buntes Bild herrschte am Startplatz an der Dober hoch oben im Frankenwald an der Zonengrenze zwischen Tschirn und Rappoltengrün“, heißt in dem Artikel von Anne Kessler (Kronach), der im Kanu-Sport Nr. 11 von 1966 veröffentlicht wurde.

"Haßlach, Kronach und Rodach waren so recht das Eldorado für die Kanuten ...", schreibt die Autorin, aber auch von einer ganzen Anzahl an Kenterungen. Und trotzdem machte der Wasserverlauf den Norddeutschen viel Spaß …

Die Zeiten haben sich geändert: Von jenen Osterfahrten 1966 weiß heute kaum noch jemand …
Der Doberbach soll aus ökologischen Gründen schon lange nicht mehr befahren werden, die Haßlach hat sich aufgrund von Renaturierungen zu einem Wildwasserfluss II bis II+ entwickelt, Kronach und Rodach sollten nur noch in Klein(st)gruppen befahren werden.

Die Beschreibung dieser Osterfahrten hat also bereits historischen Wert.

Uschi Zimmermann (10-2026) - Quelle: Kanu-Sport 11/1966

Ob diese Osterfahrten einmalig stattgefunden haben oder öfter? Informationen gerne an archiv@kanugeschichte.de

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