Stelzer & Co München (1920er Jahre)
Wie lange dieses Boot gebaut wurde, ob es ein Erfolg war …
Das lässt sich heute nicht mehr nachvollziehen.
Zitat aus „Kanubau und Segeln“ von Artur Tiller, Verlag Klasing und Co. GmbH Berlin 1926, S. 322 ff:
„Zerlegbare Metallboote von Stelzer aus Duraluminium lassen sich in sechs Teile zerlegen. Diese Teile sind alle teleskopartig ineinander zu schieben, so daß ein Paket von 90 cm Höhe, 70 cm Breite und 35 cm Tiefgang entsteht. Trotzdem diese Boote streng genommen nicht zu den Faltbooten gehören, habe ich mich dem Umstand, daß sie im zerlegten Zustande nur wenig mehr Raum als gleich große Faltboote einnehmen, nicht verschließen können.
Das Gewicht des Bootes ist zudem außerordentlich gering, es beträgt nur 24 kg. Bug- und Heckteile sind abgeschottet, so daß es unsinkbar ist. Die Verbindung der sechs einzelnen Teile miteinander erfolgt durch Nut und Feder, die mit einer Gummischnur abgedichtet werden. Es wird auch mit Mittelschwert, zum Segeln geeignet, geliefert.
Wie weit sich nun diese Konstruktion bewährt, wird erst die Zukunft lehren. Voraussetzung für den Erfolg ist aber die Bedingung, daß die Verbindungen der ineinandergreifenden Abschnitte des Bootskörpers auch den Beanspruchungen im Wellengange gewachsen sind.“
Quelle: http://www.faltbootbasteln.de/fbb-ungewoehnliche_faltboote.html#blech-segmentboot
Zusammenstellung: Uschi Zimmermann (07/2026)