VBK bei Vereins-Wanderwarten bekannt gemacht

Den Verein bekannt zu machen und Interesse an seiner Arbeit zu wecken, war das Ziel des Vortrags „Kanugeschichte – gestern – heute – morgen“. Uschi Zimmermann, die Geschäftsführerin und Archivarin, veranschaulichte diese Geschichte bei ihrer Präsentation beim Wanderwartelehrgang in Regensburg auch anhand ausgewählter Exponate.

Warum wurde der Verein Bayerische Kanugeschichte gegründet? Warum als eigenständiger e.V. und nicht als Ressort im Bayerischen Kanu-Verband? Darauf gab es plausible Antworten. Mit Scans und mitgebrachten Ausstellungsstücken zeigte sie die Wichtigkeit der Aufgaben auf. Denn die Geschichte beginnt heute – und ob heute oder vorgestern: Sie darf nicht in Vergessenheit geraten. Denn hier liegen unsere Wurzeln als Paddler und als Funktionäre.

Zur Historie gehörten auch „Histörchen“, die sich alten Verbands-Protokollen entnehmen ließen und zur Feststellung verleiteten: Eigentlich hat sich im Laufe der letzten 50 oder 100 oder noch mehr Jahre gar nicht so viel verändert. Z. B. sehen sich die Eintragsseiten in den Fahrtenbüchern von 1929 und von heute verblüffend ähnlich. Vor allem das Thema „Lust und Frust im Ehrenamt“ (aus alten Protokollen) passte zu 100 % zum Workshop über das Ehrenamt, den BKV-Vizepräsidentin Jutta Müller-Derlich zuvor durchgeführt hatte.

Zimmermann ging aber auch auf die Aufgaben des Vereins Bayerische Kanugeschichte von heute und von morgen ein. Öffentlichkeitsarbeit ist ein großes Thema, aber es gibt auch noch jede Menge zu tun, bis im Archiv alles katalogisiert ist.

„Es würde mich schon interessieren, mir das Archiv mal anzuschauen“ oder „Ich muss mal schauen, ich hab‘ noch sehr alte Flussführer zuhause“ etc. pp. So war einige Male im Anschluss zu hören. Damit wären einige der Ziele dieser Präsentation schon erreicht.

Uschi Zimmermann (02-2026)

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